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cusco

Lage
Die Anlage Sacsayhuaman befindet sich etwa 2 Kilometer nordöstlich und oberhalb der Stadt Cuzco (10 Minuten im Auto) in einer Höhe von 3600 m.
Öffnungszeiten: Mo-So und Feiertags 7:00 - 18:00.

In der Anlage findet man 33 verschiedene Orte mit archäologischen Sehenswürdigkeiten, von denen die bekannteste die Festung Sacsayhuamán selbst ist. Eigentlich soll es sich dabei um eine religiöse Stätte gehandelt haben, aber aufgrund der Lage und des Baustils gingen die Spanier und Chronisten davon aus, es habe sich um eine militärische Festungsanlage gehandelt. Heute vermutet man, es sei der wichtigste Tempel des Hanan Qosqo (oder oberen Cusco) gewesen und ein Ort der andinen Kosmologie und der Verehrung des Sonnengottes Inti, des Mondes (Quilla), der Sterne (Chaska), des Blitzes (Illapa) und anderer Götter der Inkas. Wegen der enormen zum Bau verwendeten Felsen, von denen einige ein Gewicht von 90 bis 128 Tonnen haben, wirkt diese Festung wie ein Werk der Titanen. Jedes Jahr findet am 24. Juni dort das Sonnenfest oder "Inti Raymi" statt. Gegenüber der Ruinen in etwa 1 Km Entfernung, befindet sich der Christo Blanco.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 7 Uhr bis 18 Uhr

Bedeutung des Namens
Der Name Sacsayhuamán entstammt aus dem alten Quechua und hat versch. Bedeutungen erfahren, so zum Beispiel "zufriedener Falke", wohl weil man von hier aus die ganze Stadt überblicken kann, oder auch "gesprekelter Kopf", da aus der Luft aus gesehen diese Stätte die Form eines Pumakopfes hat, dessen Körper danach die alten bis heute erhaltenen Strassenzüge von Cuzco bilden.

Die Inka Pachacutec und Túpac Yupanqui ließen die Stätte errichten. Während der 70jährigen Bauzeit sollen 20.000 Indios daran gearbeitet haben.

Die bekannteste Theorie dieser Anlage ist, dass sie den am meisten gefährdeten Zugang zur Stadt schützte (als Festung). Tatsächlich verschanzten sich bei der Eroberung durch die Spanier Hunderte von Krieger in dessen Mauern. Während dieser Eroberung durch die Spanier und durch Erdbeben wurde sie teilweise zerstört, sodass heute noch etwa ein Drittel erhalten ist. Sacsayhuamán sollte dem Feind aber nicht nur eine starke

Verteidigung zeigen, sondern auch die Kraft und Energie der Inka demonstrieren.
Als Gegenargument des Verteidigungszweckes sprechen aber auch die vielen speziell eingerichteten Stellen möglicher Heiligtümer, wie zum Beispiel Gebäudegrundrisse mit Nischenplätzen, kreisförmige Arenen von ca. 100m Durchmesser und ausgebaute Treppen in einzelstehenden Felsblöcken.

Die wichtigste "Verteidigungslinie" besteht aus drei zyklopischen, terrassenförmig übereinandergebauten Zickzackmauern. Sie sind 600 m lang. Die untere Mauer ist 9 m, die mittlere 10 m und die obere 5 m hoch. Zum Bau der Mauer wurden riesige Steine von den 20 km entfernten Steinbrüchen herangeschleppt und dann bearbeitet, bis sie fugenlos aneinander passten. Der größte Stein ist 9 m hoch, 5 m breit, 4 m dick und wiegt über 200 Tonnen. Ungeklärt ist, wie die Inka die Steine transportiert haben, da sie weder Rad noch Rolle kannten. Für die Bearbeitung verwendeten sie spezielle Steinwerkzeuge, denen selbst harter Granit nicht standhielt.

Cristo Blanco ist eine 25 m hohe und weiße Christusstatue über der Stadt Cuzco, auf dem Hügel neben Sacsayhuaman.

Vista aérea de Sacsayhuaman

 

Portal de Sacsayhuaman

 

Ruinas de Sacsayhuaman

 

Piedras Imponentes Sacsayhuaman
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